Modellierungen sind spätestens seit der Corona-Pandemie ein unverzichtbares wissenschaftliches Instrument. MONID, das Modellierungsnetz für schwere Infektionskrankheiten, will unter anderem für ein besseres Verständnis werben und Kompetenzen vermitteln.
Wenn es darum geht, Risiken besser einzuschätzen und geeignete Schutzmaßnahmen zu entwickeln, kommen Forschende nicht um eine Methode herum: die Modellierung. Spätestens die SARS-CoV-2-Pandemie zeigte, wie relevant Modellierungen für unser Gesundheitssystem und die Politik sind. Erstens, um Infektionskrankheiten besser einzuschätzen, und zweitens, um sie überwachen zu können. Vor diesem Hintergrund wurde MONID im Jahr 2022 ins Leben gerufen. In dem Modellierungsnetzwerk für schwere Infektionskrankheiten arbeiten sowohl Physiker, Mathematiker, Informatiker und methodische Statistiker als auch Epidemiologen, Virologen, Psychologen, Soziologen, Demografen und Public-Health-Experten Hand in Hand. Kurz: MONID setzt genau da an, nämlich wissenschaftliche, interdisziplinäre Expertise zu bündeln und die Modellierungskompetenz aufseiten des wissenschaftlichen Nachwuchses zu stärken.
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