Wenn in einer Pandemie die Zeit für Entscheidungen knapp wird, braucht es mehr als das Wissen einzelner Expertinnen und Experten. MONID – das Modellierungsnetz für schwere Infektionskrankheiten – bringt deutschlandweit Forschende aus unterschiedlichen Fachdisziplinen zusammen, die schnell verlässliche Prognosen liefern können.
Das Netzwerk wurde 2022 vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt ins Leben gerufen – als direkte Reaktion auf die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie.
Anfang 2026 ist MONID in die zweite Förderphase gestartet. Das Netzwerk stellt sich thematisch breiter auf und bezieht auch andere Erkrankungen der Atemwege mit ein – von saisonaler Influenza über RSV. Neue Forschungsteams beschäfigen sich zudem mit durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionen sowie multiresistente Krankenhauskeime.
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